19. Mai 2017

Luigi Amati neuer Präsident der europäischen Business Angels

Ute Günther weiter Vizepräsidentin von Business Angels Europe (BAE) bae_slider

An der Spitze von Business Angels Europe (BAE), dem europäischen Spitzenverband der nationalen Business Angel Verbände, hat auf dem Lissaboner Mitgliederkongress ein Wachwechsel stattgefunden. Philipp Gluntz aus Frankreich, der als Gründungspräsident den Verband vier Jahre lang geführt hatte, kandidierte nicht mehr. Sein Nachfolger als Repräsentant der europäischen Business Angel Verbände wurde Luigi Amati aus Italien.

LA

Luigi Amati

Amati ist aktiver Business Angel, Vorstandsvorsitzender der Meta-Group, einer auf europäischer Ebene arbeitenden Projektgesellschaft und vertritt die italienischen Angels in BAE. Der neue Präsident kann für sich in Anspruch nehmen, über ein hervorragendes Netzwerk zu den europäischen Institutionen zu verfügen. In Fortsetzung der Arbeit von Philipp Gluntz, der zum Ehrenpräsidenten ernannt wurde, wird er sich insbesondere durch vermehrte Öffentlichkeitsarbeit und Begegnungen von europäischer Politik und Business Angels sowie deren Verbänden um eine noch bessere Sichtbarkeit und Anerkennung der volkswirtschaftlich wichtigen Arbeit der Angel Investoren kümmern.

Ute Günther, als Vorstand von BAND Repräsentantin des deutschen Angel Verbandes in BAE, behält als Vizepräsidentin von BAE das Ressort „Research and Data“. Sie hat sich in der Vergangenheit europaweit durch ihren Einsatz für Transparenz und Ehrlichkeit bei statistischen Daten einen Namen gemacht. Wegen des informellen Charakters des Angel Marktes ist es eine hohe faktische und wissenschaftliche Herausforderung, annähernd richtige quantitative statistische Daten zu ermitteln. Stattdessen sind viele methodisch unsauber ermittelte oder grob falsche Zahlen im Umlauf, die leider wegen ihrer Scheingenauigkeit gerne von Politik und Presse aufgegriffen werden.

Als Vizepräsidentin von BAE und Vorstand von BAND hat Ute Günther zwei europäische Forscherkongresse organisiert, um zu besseren Methoden zu kommen. Die Ergebnisse haben Eingang gefunden in das europäische SMART-Projekt, das erstmals Trends im europäischen Angel-Markt aufspürt und auf falsche Daten verzichten soll. „Im kommenden Research Kongress soll daran weitergearbeitet werden,“ sagt BAE-Vizepräsidentin Günther.