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Business Angels sind optimistischer denn je

Nie bewerteten private Wagnisfinanzierer ihre Geschäftsaussichten besser als im dritten Quartal 2003. Dank des wieder aufblühenden Engagements von Venture Capital Gesellschaften rechnen sie nach Ergebnissen des Business Angels Panels damit, leichter Abnehmer für ihre Beteiligungen zu finden. Das ist bitter nötig. Noch verlaufen vier von fünf aller Exits blutig, also in Form einer Totalabschreibung.

Bedingt durch die ausbleibenden Rückflüsse ist das pro Deal investierte Kapital stark rückläufig. Mit knapp 35.000 Euro entspricht es nur noch einem Viertel der Summe, die ein Jahr zuvor die Seiten wechselte. Nur selten begünstigt sind dabei Gründer, die ganz am Anfang ihrer Entwicklung stehen. 80% aller Mittel fließen in Follow-up-Investitionen. Die beliebteste Branche der himmlischen Kapitalgeber ist die Werkstoff-Forschung.

Die Anzahl der von Jungunternehmern verschickten Businesspläne ist seit drei Quartalen rückläufig. Jedem Engel wurden zuletzt nur noch gut drei Geschäftsideen pro Monat vorgelegt. Deren Qualität ist allerdings deutlich gestiegen.

Über weitere Ergebnisse des Business Angels Panels berichten die VDI nachrichten, unser Kooperationspartner, in ihrer Ausgabe vom 14. November.

Das Business Angels Panel ist eine Initiative der VDI nachrichten in Kooperation mit der Wissenschaftlichen Hochschule für Unternehmensführung (WHU), Vallendar, dem Business Angels Netzwerk Deutschland (BAND) und der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen. Private Wagniskapitalgeber berichten quartalsweise über ihr Engagement in der Gründerfinanzierung. Namen und die Ergebnisse früherer Befragungsrunden stehen auch im Internet, http://www.ba-panel.de/.

Bei Rückfragen: Stefan Asche, Tel.: 0211/6188-137

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