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Sylter Memorandum

MEMORANDUM

Sylter Runde
(http://www.sylter-runde.de/)
zum Thema

Unternehmer helfen Unternehmern
Wie aktivieren wir mehr Business Angels in Deutschland?

am 04. und 05. Oktober 2007
im Hotel Vier Jahreszeiten, Westerland/Sylt

Vorwort
Junge, technologieorientierte Unternehmen haben es schwer in Deutschland. Trotz einer Vielzahl öffentlicher Förderprogramme, derer sich Unternehmensgründer auf regionaler und überregionaler Ebene bedienen können, besteht in vielen Fällen ein zusätzlicher Bedarf an Kapital und unternehmerische Unterstützung,um die sogenannte Eigenkapital- und Erfahrungslücke zu schließen. Private Investoren, die sich in einer frühen Unternehmensphase aktiv mit Kapital, persönlichem Engagement, Branchen- und Fachkompetenz an einem Unternehmen beteiligen und einbringen, werden als Business Angels bezeichnet.

Die 19. Sylter Runde zum Thema „Unternehmer helfen Unternehmern – Wie aktivieren wir mehr Business Angels in Deutschland?“ fand am 04. und 05. Oktober 2007 im Hotel Vier Jahreszeiten in Westerland auf Sylt statt. Der Einladung von Professor Dr. Dr. h.c. Norbert Szyperski, Leiter der „Betriebswirtschaftlichen Forschungsgruppe Innovative Technologien“ der Universität zu Köln, und Professor Dr. Tobias Kollmann, Inhaber des „Lehrstuhls für E-Business und E-Entrepreneurship“ an der Universität Duisburg-Essen, folgten aktive Business Angels, kompetente und erfahrene Teilnehmer von Universitäten und Forschungseinrichtungen, vom Business Angels Netzwerk Deutschland e.V. (BAND) und regionaler Netzwerke, fachlich verbundene Rechtsberater und nicht zuletzt Vertreter von institutionellen Kapitalgebern sowie der Medien.

Die Teilnehmer möchten die Diskussionsergebnisse der zweitägigen Veranstaltung zur Förderung der Business-Angel-Kultur in Deutschland mit diesem Memorandum einer breiten Öffentlichkeit zugängig machen. Zur Umsetzung ausgewählter Aktivitäten wurden Arbeitsgruppen gebildet, die konkrete Maßnahmenkataloge erarbeiten und deren Umsetzung begleiten wollen.

Business Angels in Deutschland

Junge Technologieunternehmen sichern sich oftmals eine adäquate Frühphasenfinanzierung durch Business Angels, da Eigenmittel knapp sind und traditionelle Bankkredite auf Grund fehlender Sicherheiten nicht gewährt werden. Dieser Möglichkeit der Kapitalbeschaffung ist es zu verdanken, dass innovative Geschäftsideen nicht auf der Strecke bleiben, sondern in die Tat umgesetzt werden können. Business Angels liefern jungen Technologieunternehmen einen Mehrwert. Gemäß ihrem Selbstverständnis stehen sie einem Unternehmen nicht nur auf monetärer Ebene ressourcenstark zur Seite. Als fachkundige Partner mit Branchenkenntnissen liefern sie loyal und inhaltlich engagiert einen erfolgsorientierten Beitrag zum Gelingen einer Geschäftsidee. Ein Business Angel ist nach bestem Verständnis ein Unternehmer-Mäzen mit Gewinnorientierung. Die Gruppe der Business Angels stellt sich dabei als eine heterogene Gemeinschaft bezüglich ihres beruflichen und finanziellen Hintergrunds, des Alters und der Herkunft dar.

Business Angels haben die Möglichkeit, sich einem der ca. vierzig bundesweit aktiven  Business-Angel-Netzwerke anzuschließen, um von deren mehrwertschaffenden Strukturen zu profitieren. Die Netzwerke leisten einen wichtigen Beitrag zur Verbreitung der Business- Angel-Kultur. Den Mitgliedern wird ein formeller und informeller Austausch über Investitionserfahrungen ermöglicht. Darüber hinaus besteht die Chance, Partner für gemeinsame Beteiligungen (Syndizierungen) zu gewinnen und neue, interessante Unternehmen im Rahmen sogenannter Matching-Veranstaltungen und Business-Plan-Präsentationen kennenzulernen. Die Aktivitäten der Netzwerke gestalten sich dabei höchst unterschiedlich und bewegen sich auf unterschiedlichen Stufen hinsichtlich ihrer Struktur und Professionalität. Viele Netzwerkvorstände sehen sich derzeit einer schwierigen Finanzierungssituation ausgesetzt. Eine unterstützende Finanzierung ihrer Vereine und Clubs durch die öffentliche Hand erfahren nur wenige Netzwerke, und das jeweils auch nur in geringem Umfang. In anderen Ländern gehört eine Unterstützung der Netzwerke bereits seit geraumer Zeit zum guten Ton. Gerade im angelsächsischen Sprachraum trägt eine staatliche Anerkennung und Unterstützung in einem hohen Maße zu einer prosperierenden Business-Angels-Landschaft bei. In diesem Punkt besteht in Deutschland Handlungsbedarf, da ansonsten mittelfristig eine Konsolidierung der Netzwerklandschaft zu erwarten ist. Die Mehrzahl der deutschen Business Angels Netzwerke sind Mitglied in BAND, Business Angels Netzwerk Deutschland e.V., dem Dachverband des informellen Beteiligungskapitalmarktes in Deutschland.

Viele Business Angels scheuen sich jedoch davor, in das Licht der Öffentlichkeit zu treten und sich in Netzwerken zu organisieren. Sie generieren die Kontakte zu interessanten Unternehmen aus dem privaten Umfeld und ihrem persönlichen Netzwerk. Das macht es schwierig, den Markt zu überblicken und verlässliche Zahlen über Business Angels und ihre Aktivitäten zu nennen. Transparenz über die Investitionstätigkeit der Business Angels lässt sich daher nur über kontinuierliche Forschungsarbeiten und den Aufbau einer verlässlichen Datenbasis herstellen.

Wissenschaftliche Arbeiten und empirische Studien über die Business-Angel-Landschaft in Deutschland sind bisher in der betriebswirtschaftlich geprägten Entrepreneurship-Forschung jedoch unterrepräsentiert. Zwar gibt es vereinzelte Studien, die Ergebnisse darbieten, eine strukturierte Aufbereitung relevanter Fragestellungen durch eine klar benannte Institution fehlt bisher jedoch weitgehend. Dieser Umstand steht einer Förderung und Verbreitung der Business-Angel-Kultur bisher wesentlich im Wege.

Neuste Ergebnisse einer Studie des „Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung“ (ZEW) vom Oktober 2007 weisen jedoch unmissverständlich auf die positiven Effekte einer Beteiligung von Business Angels an jungen Unternehmen hin, wenngleich die Zahl der Business Angels in Deutschland sich relativ niedrig im Vergleich zu anderen europäischen Ländern und den USA darstellt. So wurden von den ca. 5.000 bis 5.400 aktiven Business Angels in Deutschland im Jahre 2005 geschätzte 190 Mio. Euro an informellem Beteiligungskapital bereitgestellt. Der Anteil an jungen Unternehmen, die eine Business-Angel-Finanzierung in Anspruch genommen haben, war mit gut 5% (ca. 3.700 Unternehmen) im Zeitraum von 2001 bis 2005, allerdings eher gering. Die Studie attestiert in diesem Zusammenhang mangelnde Kontaktmöglichkeiten und Unwissenheit über die Betätigungsfelder von Business Angels auf Seiten der Unternehmen. Die hieraus resultierende Matching-Problematik zwischen Kapitalgebern und -nehmern wird unmittelbar mit der unzureichenden Transparenz in diesem Marktsegment für Unternehmensfinanzierungen in Zusammenhang gebracht. Sie ist aber auch ein Indikator dafür, dass Begriff und Arbeitsweise der Business Angels sowie deren strukturpolitische und volkswirtschaftliche Bedeutung verstärkt ins Bewusstsein breiter Bevölkerungskreise und in den Wahrnehmungshorizont der Politiker rücken müssen, sodass durch ein Mehr an öffentlichkeitswirksamen Maßnahmen die Business Angels Szene bekannter wird und starke Impulse bekommt. Nur so können erfolgreiche Gründungen von jungen Technologieunternehmen nachhaltig durch Business Angels gefördert werden.

Handlungsbedarf und Forderungen

Eine Förderung und weitere Etablierung der Business-Angel-Kultur bietet – wie in diesem Memorandum aufgezeigt – großes Potenzial für die wirtschaftliche Prosperität unseres Landes. Das Engagement der Business Angels gerade im Bereich junger innovativer Technologie- Unternehmen hat bereits in der Vergangenheit  zunehmend zur starken Position Deutschlands im internationalen Wettbewerb der technologieführenden Nationen beigetragen. Die Neugründung von Technologieunternehmen wird somit auch in der Zukunft  u.a. mit der Schaffung und Sicherung einer Vielzahl neuer, hochqualifizierter Arbeitsplätze einhergehen.

Privates Engagement und die Schaffung förderlicher Rahmenbedingungen von öffentlicher Seite sind unabdingbar, wenn die folgenden Aussagen und Forderungen der Sylter Runde umgesetzt werden sollen:

  • Die Gründung eines Business-Angel-Instituts als universitäres An-Institut, das mit Business Angels Netzwerk Deutschland e.V. (BAND) eng verbunden ist, wird dringend empfohlen. Dies stellt den gewissermaßen Kern unserer Forderungen dar. Die Basisfinanzierung einer solchen Einrichtung soll durch eine zu errichtende Stiftung getragen werden. Aufgabe dieser Forschungseinrichtung ist die wissenschaftliche Aufbereitung der Business-Angel-Thematik und die Bereitstellung entsprechender Analysen und Informationen, die für eine fundierte Öffentlichkeitsarbeit, wirtschaftliche und politische Entscheidungen im Grunde unverzichtbar sind. Als weitere Funktionen sind die Durchführung einer Business-Angel-Akademie mit einem zielgruppenorientierten Qualifizierungsprogramm, sowie die Übernahme von Koordinationsaufgaben innerhalb der Business-Angel-Community sinnvoll.
  • Die fachlich personelle und damit finanzielle Stärkung von Business Angels Netzwerk Deutschland e.V. (BAND) als Dachverband des informellen Beteiligungskapitalmarktes in Deutschland ist eine weitere zentrale Forderung. Diese Aufforderung richtet sich zunächst, aber nicht nur an die Politik: Als Grundlage für zentrale Aufgaben der Innovationsförderung und im Sinne der Kontinuität beim Aufbau eines funktionierenden Business Angels Marktes sollte eine öffentliche Grundförderung von BAND gesichert werden. Darüber hinaus bedarf es aber auch und gerade der Unterstützung der Akteure im Markt des informellen Beteiligungskapitals und der Wirtschaft, die diese Aufgabe als ihre eigene annehmen muss, um so die Voraussetzung für den wirtschaftlichen Erfolg unserer Volkswirtschaft generell zu verbessern.
  • Der Begriff des Business Angels und das dahinterstehende Konzept sind weiten Bevölkerungsteilen bisher unbekannt. Sowohl potenzielle Gründer, als auch Privatpersonen, die auf Grund ihrer guten wirtschaftlichen Situation und ihres Erfahrungsschatzes in der Lage sind, Business-Angel-Investments zu tätigen, müssen gezielt über die Medien erreicht und angesprochen werden. Wir schlagen deshalb die Durchführung einer bundesweiten Kampagne unter dem Leitgedanken „1.000 Business Angels für Deutschland“ vor, um den Business Angel in das öffentliche Interesse zu rücken. Die Maßnahme soll von einer Roadshow durch deutsche Großstädte und Finanzzentren unterstützt und begleitet werden. Neben einer Breitenwirkung dieser Kampagne könnte ein weiterer Marketingschwerpunkt der Aktivierung von Business Angels dienen, die bereit sind, sich auch in einer Post-Seed Phase mit Investmentbeträgen von über € 100.000 zu engagieren. Hier ist ebenfalls eine Finanzierungslücke in Deutschland vorhanden.
  • Um den Bekanntheitsgrad des Business-Angel-Konzeptes zu steigern, und interessierten Kreisen Informations- und Diskussionsmöglichkeiten rund um das Thema Business Angel zu bieten, regen wir die Moderation von Weblogs, die Bildung von einschlägigen Online-Plattformen und Kontaktportalen, sowie die Entwicklung eines Online-Lexikons an.
  • Weitere Möglichkeiten zur Verbreitung des Business-Angel-Gedanken bieten sich durch eine enge Kooperation von Business-Angel-Netzwerken mit regionalen und  überregionalen Medien. Darüber hinaus sollen Start-up-Shows und Porträts von erfolgreichen Unternehmen mit Business-Angel-Beteiligungen als Informations- und Unterhaltungsformate an öffentliche und private Fernsehsender herangetragen werden.
  • Die Auflage eines Förderwettbewerbs für Business-Angel-Netzwerke wird angeregt. Gefördert werden sollen Netzwerke, die sich in besonderer Weise um die Verbreitung der Business-Angel-Kultur bemühen, Wissenstransfer unter ihren erfahrenen Mitgliedern und Erst-Investoren, sowie anderen Netzwerken begünstigen, und zu einer Verbesserung des Gründungsklimas beitragen. Idealerweise sollen sich die Netzwerke mit Partnern aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik zusammenschließen. Als Vorbild kann das bereits etablierte „EXIST-Programm“ des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie dienen. Eine staatliche Anerkennung und Förderung der Business-Angel-Netzwerke bedeutet für diese einen Reputationsgewinn in der Öffentlichkeit und leistet somit einen wichtigen Beitrag zur weiteren Etablierung des Business-Angel-Konzeptes in Deutschland.
  • Erfahrungen zeigen, dass eine Gründung von Netzwerken in den neuen Bundesländern ohne eine öffentliche Starthilfe zumeist nicht erfolgreich ist. Diese Förderung allein reicht allerdings nicht aus, um einen aussichtsreichen Netzwerkaufbau zu gewährleisten. Die Weitergabe von Erfahrungen gut funktionierender Netzwerke in den alten Bundesländern soll deshalb insbesondere bei Neugründungen in östlichen Landesteilen durch Patenschaften erfolgen.
  • Die Benachteiligung des Engagements von Business Angels von staatlicher Seite muss überwunden werden, politische Entscheider müssen umfassender über Themen informiert werden, die der positiven Verbreitung einer Business-Angel-Kultur entgegenstehen. In erster Linie betrifft dies fiskalpolitische Entscheidungen des Bundes und der Länder, sowie gezielte Subventionierungen und Beihilfen. Das Business-Angels-Potenzial kann nur dann annähernd ausgeschöpft werden, wenn bei den steuerlichen Rahmenbedingungen für Business Angels, die in der Vergangenheit sogar mehrfach verschlechtert wurden, eine Trendwende zur grundlegenden Besserung führt. Dazu zählen: Steuerfreiheit des Veräußerungsgewinns, wenn er innerhalb einer Frist von drei Jahren erneut in Zielunternehmen investiert wird (roll-over), Abzugsmöglichkeiten von Verlusten, Steuerabzugsmöglichkeiten zum Zeitpunkt der Investition in Zielgesellschaften sowie Wiedereinführung der Steuerfreiheit von Veräußerungsgewinnen (Wesentlichkeitsgrenze von 25% oder alternativ Minderheitsbeteiligung von bis zu 2 Mio. Euro). In diesen Punkten besteht unseres Erachtens akuter Handlungsbedarf von Seiten des Gesetzgebers.
  • Weiteren Bedarf für Neuregelungen sehen wir in einem künftigen Erhalt von Verlustvorträgen bei einer Änderung des Geschäftszweckes junger Unternehmen bei gleichzeitiger Veränderung der Finanzierungs- bzw. Gesellschafterstruktur. Viele junge, technologieorientierte Unternehmen werden heute benachteiligt, wenn im Zuge von Innovationsprozessen neue Geschäftsfelder entstehen, die eine Änderung des Geschäftszweckes bedingen und diese Entwicklung in zeitlichem Zusammenhang mit der Beteiligung von Investoren steht. Was in diesen Fällen den jungen Unternehmen zum Nachteil gereicht, betrifft auch Business Angels und deren Investitionen.
  • Business-Angel-Netzwerke möchten wir zu einer Vernetzung mit andern Business Clubs (lokale Wirtschafts- und Industrievereinigungen, Service Clubs, etc.) aus dem jeweiligen regionalen Umfeld anregen. Erweiterte Netzwerkstrukturen stärken den persönlichen Austausch und helfen dabei, neue Business Angels zu gewinnen und in Kontakt mit potenziellen Gründern zu treten. Personen, die in anderen Clubs aktiv sind und Interesse an einer Betätigung als Business Angel haben, können gezielt zu Veranstaltungen eingeladen werden, um ihnen die Möglichkeit zum persönlichen Austausch mit erfahrenen Business Angels zu geben.

Eine Umsetzung der erstellten Forderungen und Aussagen ist wünschenswert und wichtig, damit Deutschland wieder ein Land der Gründer und Erfinder-Unternehmer wird. Wer sich privat als Risikokapitalgeber an innovativen Unternehmen beteiligt und sich mit persönlichen Erfahrungen, Wissen, Kontakten und Herzblut einer unternehmerischen Idee verschreibt, soll öffentliche Anerkennung erfahren und von staatlicher Seite keine unnötigen Barrieren auferlegt bekommen. Mit diesem Memorandum möchten wir ein Zeichen zur Förderung der Business-Angel-Kultur, und damit zur Erneuerung des Technologiestandortes Deutschland setzen. Business Angels tragen in höchstem Maße zum Aufbau und Verbleib hochqualifizierter Arbeitsplätze in unserem Land bei. Von einer Umsetzung der vorgeschlagenen Maßnahmen versprechen wir uns eine flächendeckende Verbreitung des Business-Angel-Gedankens, und damit einhergehend eine mittel- bis langfristige Steigerung des privaten Investitionslevels in technologisch geprägten Wirtschaftszweigen.

Westerland/Sylt, im Oktober 2007

Sollten Sie das Memorandum unterstützen wollen, senden Sie bitte eine E-Mail mit folgendem Inhalt: „Ich unterstütze das Memorandum der Sylter Runde „Unternehmer helfen Unternehmern – Wie aktivieren wir mehr Business Angels in Deutschland?“, Ihren vollständigen Namen sowie eine Kontaktanschrift“ an schumacher@business-angels.de

Stefan Asche, Düsseldorf 
Alexander von Frankenberg, Bonn
Ute Günther, Essen
Eckart Helfferich, Mainz
Roland Kirchhof, Essen
Tobias Kollmann, Essen
Thomas Raueiser, Düsseldorf
Rolf Richter, Braunschweig
Carsten Schröer, Essen
Michael Tigges, Düsseldorf
Eckard Wohlgehagen, Braunschweig
Norbert Szyperski, Köln, Westerland/Sylt
Hans-Otto Becker, Bocholt
Axel Witte, Essen
Hartmut Happich, Wuppertal
Karl Ludwig Voutta, Recklinghausen
Michael Hürter, Haltern am See
Georg Marekwica, Witten
Thomas Schröter, Berlin
Jürgen A. Cujé, Oberursel
Dr. Bernd Schieche, Göttingen
Dr. Werner Hackenberg, Mühlheim a.d. Ruhr
Dr. Paul-Josef Patt, Münster
Arne-G. Hostrup, Nürnberg
Georgine Ludin, Karlsruhe
Dieter Ochel, Essen
Egbert P. Willam, Köln
Nikolas Diedrich, Hamburg
Alec Rauschenbusch, Stuttgart
Jörg Lennardt, Dortmund
Thijs Stoffer, Potsdam
Hartmut Fiege, Dorsten
Dirk Meissner, Düsseldorf
Ekkehard H. Bartel, Saarbrücken
Mathias Hafner, Saarbrücken
Frank Siegmund, Weimar
Franc J. Dorfer, Meerbusch
Reinhard Wingral, Eckernförde
Andreas Hanitsch, Hamburg
Guenther Christmann, Hofheim

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